Darum tue ich das

Beispiel: Hamburger Flüchtlingshilfe 2018

Auf dem „Forum Flüchtlingshilfe“ im August 2018 haben wir dieses Video entdeckt, das wir sehr gelungen, sehenswert und inhaltlich wertvoll finden. Wir dürfen das hier zeigen und das tun wir sehr gern!

Viele Hamburgerinnen und Hamburger engagieren sich für Geflüchtete, geben Deutsch-Unterricht, sammeln Kleider, helfen bei der Wohnungs- oder Jobsuche, unterstützen bei Behördengängen, reparieren Fahrräder, schaffen Begegnung in Cafés und und und. Sie alle werden oft gefragt: Warum tut Ihr das? Dieser Film gibt Antworten.

 

Nicht alleine im fremden Land

Nachbar sein – ein Mentorenprojekt  für Geflüchtete

Der Regionalverband Hamburg der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. betreut seit Oktober 2015 drei Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete. Es leben dort hauptsächlich Familien, aber auch allein reisende Frauen und Männer.
In unserer Arbeit zeigt sich kontinuierlich, wie wichtig individuelle Begleiter/innen für geflüchtete Personen sind. Mit dem Programm „Patenschaften für Geflüchtete“ bauen wir diese Form der individuellen Unterstützung aus.

Warum Pate oder Patin werden?

Ein Pate oder eine Patin als Alltagsbegleiter/in, Wegbegleiter/in und Integrationshelfer/in kann viel bewirken und einer geflüchteten Person Vertrauen, Orientierung, Halt und Zuversicht schenken.

Durch direkten Austausch und gegenseitiges (Kennen-)Lernen können Brücken zwischen Mehrheitsgesellschaft und Geflüchteten, zwischen Mensch und Mensch gebaut werden.

Unsere Erfahrungen zeigen, wie sehr beide Seiten von den neuen Begegnungen und Erfahrungen profitieren.

Wie sieht eine Patenschaft bei der
Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. aus?

Ob Deutsch lernen, Behördengänge begleiten, einen Sportverein finden, bei der Wohnungssuche helfen oder einfach die Umgebung erkunden und den gegenseitigen Alltag erfahren – jede Patenschaft ist individuell und kann gemeinsam gestaltet werden. Sie orientiert sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Paten oder Patinnen und der geflüchteten Person oder Familie.
Das Angebot der Johanniter richtet sich sowohl an einzelne Geflüchtete oder an ganze Familien, die in den Erstaufnahmeeinrichtungen leben. Eine Patenschaft mit minderjährigen ist nur über eine Familienpatenschaft möglich, kann sich in der Umsetzung aber auf den oder die Minderjährigen konzentrieren.

Was bringen Sie als Pate oder Patin mit?

  • Aufgeschlossenheit, Verständnis und Neugierde gegenüber unseren neuen Mitbürger/innen und anderen Kulturen, sowie der Wunsch, den Geflüchteten auf Augenhöhe zu begegnen
  • Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit
  • Zeit (langfristig mindestens einmal die Woche für 1 – 2 Stunden)
  • Mindestalter 18 Jahre

Info und Kontakt:

Sie können sich vorstellen, eine Patenschaft bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. einzugehen? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.
Frau Alma Ramirez Hernandez
040 / 65054-149
alma.ramirezhernandez@johanniter.de

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. unterstützt Sie während Ihrer Patenschaft

Natürlich sind Sie bei Ihrer Aufgabe nicht allein! Während der gesamten Zeit der Patenschaft werden Sie von der
Ehrenamtskoordinatorin in der Erstaufnahme begleitet, die jederzeit bei Fragen für Sie da ist.

Sie trifft eine sorgsame Wahl für ein mögliches Paten-Tandem (Pate oder Patin und die zu begleitende Person) und bereitet Sie in Ruhe auf Ihre Patenschaft vor. Unterstützt werden Sie zusätzlich mit Material, ggf. nötigen Kontakten und Beratungsstellen. Auch regelmäßige Austauschtreffen, Informationsveranstaltungen und Fortbildungen sind möglich.

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