Archiv der Kategorie: Portraits

Mit der Portrait-Reihe “So sieht Engagement aus” wollen wir Ihnen Einblicke in freiwilliges und ehrenamtliches Engagement geben. Und das ganz konkret.

Dieses Ehrenamt war wie für sie gemacht

Hier: Renate Messaoudi und Gisela König  – portraitiert von Anya Freese

Hier haben sich zwei gefunden, denkt man sofort, wenn man Renate Messaoudi und Gisela König zusammen erlebt. Sie begrüßen sich mit einer herzlichen Umarmung und freuen sich offensichtlich sich zu sehen. Dabei kennen die beiden sich erst seit einem Jahr. Frau König konnte nach einem Oberschenkelhalsbruch nicht wieder in ihre Wohnung im dritten Stock in Eimsbüttel zurück und ist dann in eine Wohneinrichtung in Lokstedt gezogen.

Die Wohn-Patin

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Anderen helfen, obwohl man es selbst gerade schwer hat

Hier: Reza Jamshidi – portraitiert von Maja Creutzberg

Reza Jamshidi ist als Flüchtling nach Hamburg gekommen. Er bemüht sich um Arbeit, eine eigene Wohnung, will ein ganz normales Leben führen. Nicht leicht, für jemanden, der durch widrige Umstände aus seinem Alltag gerissen wurde. Weg von Freunden, Familie, Zuhause.

Wenn man mit Reza spricht, dann merkt man gar nicht, dass er es schwer hat. Meist redet er über andere, nie stehen seine Probleme im Fokus. Er ist ruhig, besonnen und führt » mehr lesen

„Wenn ich jemanden zum Lächeln bringen kann, dann bin ich glücklich.“

Hier: Birgitt Sgonina  – portraitiert von Maja Creutzberg

Als ich in Altona aus dem Bus aussteige, weht ein eisiger Wind. In wenigen Minuten bin ich hier mit Birgitt Sgonina (65) zum Interview verabredet. Lange muss ich zum Glück nicht warten. Kaum dass ich angekommen bin, kommt energischen Schrittes eine Frau auf mich zu – das muss Birgitt sein. Mit einer herzlichen Umarmung und einem freundlichen Lächeln begrüßt sie mich. Wir beschließen, es uns in einem kleinen Café gemütlich zu machen.» mehr lesen

Katharina May: „Ich freue mich einfach, anderen Leuten zu helfen.“

Version 2Hier: Katharina May – portraitiert von Maja Creutzberg

Ein angenehmer Spätsommerabend im Hamburger Stadtteil Sankt Georg. Abseits der vielen Bars und Restaurants liegt das Freiwilligen Zentrum Hamburg. Hier warte ich auf Katharina May (35 Jahre). Um mich herum ist schon alles für den Abend vorbereitet. In wenigen Minuten startet hier ein Kennenlernen von Flüchtlingen und deren Paten in spe. Das Ganze ist Teil des Projekts New Home Hamburg, dessen Ziel es ist, Kurzzeitpatenschaften zwischen HamburgerInnen und Geflüchteten zu vermitteln.» mehr lesen

Astrid Ebert: „Austausch mit anderen Freiwilligen ist toll!“

Hier: Astrid Ebert – portraitiert von Anja Frach

Bildschirmfoto 2015-06-14 um 19.11.50Astrid Ebert und ich wollen uns um 10:30 Uhr auf halbem Wege treffen. Beim Einparken fällt mir bereits eine hell gekleidete Frau auf, die sich entspannt die Schaufenster der vielen kleinen Läden im belebten Winterhude anschaut. Und richtig getippt: Wenige Minuten später tritt genau diese Frau an meinen Kaffeehaustisch und fragt, ob wir beide verabredet seien.

Sie bestellt Milchkaffee und schaut mich erwartungsvoll an. Mich interessiert natürlich der Background von Astrid Ebert,

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Ingrid Neubau: „Ich fühle mich gebraucht und wichtig.“

Hier: Ingrid Neubau – portraitiert von Anja Frach

Ihr Tag ist der Donnerstag

Morgens um halb neun beginnt ihr Arbeitstag in den Malräumen des Ateliers. „Dann begrüßen wir uns alle, trinken einen Kaffee zusammen und klönen ein bisschen,“ sagt Ingrid Neubau mit einem Lächeln im Gesicht. Dann geht’s los mit der Malerei. Manchmal genügt es, den passenden Pinsel zu reichen oder Tipps zur Farbgestaltung zu geben. “Oftmals reicht die Konzentration fürs Malen nur eine Stunde,“ stellt sie fest, „dann machen

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Brigitte Koglin: „Ich brauche Action um mich herum“

Hier: Brigitte Koglin – portraitiert von Anja Frach

Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an

Auf die Frage nach ihrem Alter summt Brigitte Koglin diese bekannte Melodie. Und schnell wird mir klar: Alt-Fühlen kommt später. Sie ist also 66 Jahre alt, sie arbeitet Vollzeit als Teamassistentin bei einem Finanzdienstleister und bezeichnet ihren Beruf als ihr Hobby. Einen Nachmittag pro Woche verbringt sie mit einem vierjährigen Zwillingspärchen. Ihr Ehemann ist dann auch dabei. Die kleine Zara und ihr Bruder Karim

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Peter Kolzenburg: „Ich lebe heute meinen Traumberuf“

Hier: Peter Kolzenburg – portraitiert von Steffi Karsten

Der Höhnkoppelort ist eigentlich kein Ort, sondern eine Sackgasse. Die allerdings nur für Autos, nicht für Menschen. Denn am Ende des Höhnkoppelorts tobt gewöhnlich das Leben. Nur nicht am ersten Ferientag. In der glühenden Sommerhitze brütet das Johannes-Brahms-Gymnasium ungewöhnlich still vor sich hin.

Der 64-Jährige Peter Kolzenburg erzählt, wie er hier seinen Traumjob fand. Und das erst nach einem erfüllten Berufsleben.

 

Unterrichtsbegleiter am JBG

Doch in seinem neuen Job als ehrenamtlicher

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Eike-Manfred Buba: „Ich bin halt einer, der macht.“

Hier: Eike-Manfred Buba – portraitiert von Anja Frach

Das gesamte freiwillige Engagement von Eike-Manfred Buba findet in der St. Marien Gemeinde Bergedorf statt. Und das kommt nicht von ungefähr. Die Verbindung zu seiner Kirche hat sich für den Vater von vier erwachsenen Kindern über Jahrzehnte entwickelt. Als seine Kinder klein waren, organisierte er Kinderfeste der Gemeinde. Später leitete er zehn Jahre lang Skifreizeiten für Jugendliche. Beim Erzählen gerät der gesund gebräunte Mann ins Schwärmen: „Wir fuhren im Salzburger Land mit » mehr lesen

Michelle Reshöft: „Man sollte sich dafür engagieren, wofür das Herz schlägt“

Hier: Michelle Reshöft – portraitiert von Anja Frach

Sie wird von ihrer Mutter mit dem Auto zu unserem Gesprächs- termin gefahren. Michelle Reshöft ist 19 Jahre alt und bisher noch nicht dazu gekommen, den Führerschein zu machen. Kein Wunder, denn diese junge Frau ist vielbeschäftigt. Und das nicht nur mit sich selbst. „Bereits mit acht Jahren entdeckte ich meine soziale Ader, als ich der Toilettenfrau fünf Euro Trinkgeld gab“ berichtet Michelle und muss dabei schmunzeln.

Richtig angefangen hat es mit

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Heide Moeller: „Im Grunde mache ich es für mich“

Hier: Heide Moeller

Als Erkennungszeichen trägt sie ein buntes Tuch. Irgendwie passend für unser Treffen, bei dem Heide Moeller von ihren vielen unterschiedlichen Engagements berichten wird. Ein große Schale Milchkaffee steht vor ihr und sie wirft einen Blick in die Vergangenheit.

Knapp 30 Jahre ist her: Heide Moeller ist verheiratet, Mutter einer Tochter und arbeitet halbtags als Sekretärin in einem mittelständischen Unternehmen. Da trifft ein Schicksalsschlag die kleine Familie und die besonnene Frau sucht einen Weg aus dem schwarzen Loch,

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Eleonora Usunjan: „Muss nicht gleich die Welt retten“

Heute: Eleonora Usunjan

 „Muss nicht gleich die Welt retten“

Eleonora Usunjan bewegt sich und andere. Weil sie sich engagiert. Die 22-Jährige studiert im 6. Semester den dualen Studiengang Medienmanagement an der Hamburg School of Business Administration (HSBA). Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolviert sie bei der WiWi-Media AG, einem Dienstleister für Personalmarketing und Employer Branding. Neben Uni und Job bleibt ihr noch freie Zeit, die sie aktiv gestalten will.

Hier gehts zum vollständigen Portrait Eleonoa Usanjan

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Irene Wagner: „Nur Freizeitgestaltung allein reicht mir nicht“

Heute: Irene Wagner

Irene Wagner kann alles tun, was sie will. Denn die 62- Jährige ist Single, ohne Familie und seit Mai 2013 in Altersteilzeit. „Man muss sich verabreden, unter Leute kommen, oder man ist allein“. Und so singt sie im Gospelchor, geht zweimal im Monat zum freien Tanz, hält sich im Fitness-Studio und mit Radfahren fit und spielt mit Freunden Karten.

Bitte hier weiterlesen: Portrait Irene Wagner

Wir haben die Portrait-Reihe „Einblicke in freiwilliges und ehrenamtliches Engagement“ mit dem

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