Ab in die Berge

Bergbauern brauchen 1000 Freiwillige, die nicht zu Corona-Risikogruppen gehören

Foto: caritas.ch

Seit über 40 Jahren können Bergbauernfamilien auf die Unterstützung von Caritas-Bergeinsatz zählen. In Notsituationen und in den arbeitsreichen Sommermonaten vermitteln wir schnell und unkompliziert Hilfe von Freiwilligen an betroffene Familien.

Wollen Sie etwas Sinnvolles tun diesen Sommer? Die Berge, ihre Menschen und sich selbst ganz neu kennen lernen? Dann finden Sie hier ihren Traumbetrieb.

Ab dem 15. Juni sind Einreisen in die Schweiz aus Deutschland wieder möglich!

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Kostenfreie Fortbildungen im Juni

Ein DANKESCHÖN für alle freiwillig Engagierten in Hamburg.

Weiterbildungsangebote sollen freiwillig Engagierten bei ihren Aufgaben helfen und sie unterstützen.
Daher sind bereits viele der im Kursportal der AKTIVOLI-FreiwilligenAkademie veröffentlichten Fortbildungsangebote kostenfrei – aber eben nicht alle!

„Nie umsonst – aber kostenfrei im Juni!“

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Ehrenamt – mit Abstand neu starten

Online- Workshop

Einladung an Organisationen, Vereine, Initiativen und Gemeinden:

Freiwilliges Engagement auch mit Abstand möglich!

Termin

23. Juni 2020 von 10.30 bis 12.30 Uhr, Online-Veranstaltung

Kosten

Für Sie ist die Teilnahme kostenlos.

Inhalt

In den letzten Wochen ist an vielen Orten das freiwillige Engagement zum erliegen gekommen oder nur sehr eingeschränkt möglich gewesen und muss jetzt zum Teil neu organisiert werden. In den kommenden Monaten werden wir mit Einschränkungen leben und Wege finden müssen, wie wir unter geänderten Bedingungen flexibel und sicher weitermachen können.

  • Welche Bedingungen müssen wir in unseren Räumen erfüllen?
  • Was müssen wir bei persönlichen Kontakten beachten?
  • Was gehört in ein Hygienekonzept?
  • Welche alternativen Aufgaben haben wir für Freiwillige, die wir auch langfristig nicht verlieren wollen?
  • Wie funktioniert der Informationsfluss und der Informationsaustausch im Team, wenn nur für einen Teil technische Lösungen (Telefon-, Videokonferenzen) möglich sind?

Zu diesen – und gerne noch zu weiteren – Fragen möchten wir den Rahmen geben, um uns untereinander auszutauschen und gemeinsam Anregungen und Lösungen zu finden.

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Pressetext vom 27. Mai 2020

Ehrenamtlicher Aussprache-Coach sein – Wie Freiwillige per Video-Chat anderen helfen, besser Deutsch zu sprechen

„Coaching wäre für mich eine Win-Win-Situation – ich habe was zu tun, und kann anderen helfen!“ schreibt Ilona*, deren Aufträge als Schauspielerin aufgrund von Corona bis in den Herbst hinein abgesagt worden sind. Mit ihrer Mail bewirbt sich die 34-jährige auf das neue Projekt des Freiwilligen Zentrums Hamburg als Online-Coach für Aussprache, Betonung und Satzbau.

„Das Projekt ist gleich am Anfang des Corona-Lockdowns entstanden“, erzählt Carolin Goydke, Leiterin des Freiwilligen Zentrums und verantwortlich für das Projekt. „Uns war bewusst, dass sich jetzt viele Menschen gern freiwillig engagieren wollen, gleichzeitig war klar, dass es in den „klassischen“ Bereichen wie Besuchsdiensten, Kinderbetreuung oder Gruppenarbeit über längere Zeit nicht möglich sein wird. Außerdem nahmen wir an, dass viele Angebote, die „Sprachanlässe“ bieten wie Sportvereine, Sprachtraining in Gruppen, Chöre, oder oft auch die Arbeit, erstmal ausfallen. Dies ist besonders ungünstig für Menschen, die erst seit einiger Zeit Deutsch lernen“, so Goydke.

Auf den Aufruf des Freiwilligen Zentrums meldeten sich anfangs richtig viele, erinnert sie sich. „Gerade Menschen, die sich schon immer gern ehrenamtlich engagieren wollten, die aber aufgrund ihres Jobs bisher nicht dazu gekommen waren, waren begeistert von der Idee, so etwas zu machen.“ Schülerinnen und Schüler, die im Projekt „Coachees“ genannt werden, fand das Freiwilligen Zentrum über Facebook, die eigene Website und offenbar vor allem über Freundschaftswerbung: „Ich, sowie meine Freunde, die bereits auch dabei sind, sind sehr zufrieden mit diesem Projekt“ schreibt Ali*, der mittlerweile sogar zwei Coaches hat, weil er gern mehrmals in der Woche üben möchte. „Die meisten Coachees sind sehr ambitioniert“ sagt Goydke, viele sind als Jugendliche aus Ländern wie Afghanistan, Somalia oder Eritrea geflüchtet und sind gerade dabei, einen Schulabschluss oder eine Lehre zu machen.“ „Ich mache eine Ausbildung als Bürokaufmann, dafür muss ich am Telefon einfach gut verstanden werden!“ begründet Halil* seinen Wunsch nach einem Coach.

Aber nicht nur Geflüchtete nehmen am Online Aussprache-, Betonungs- und Satzbaucoaching teil. Es sind Zugewanderte, wie die beiden Erzieherinnen Paula* und Anna*, die FSJ-lerin Yolanda* und der indische Student Vinod*, der in Deutschland arbeiten will und dafür „verhandlungssicher“ Deutsch sprechen muss.

„Voraussetzung auf beiden Seiten sind natürlich Laptop oder Smartphone und ein stabiler Internet-Zugang. Ob das klappt, wird schon im Erstgespräch deutlich, das selbstverständlich online stattfindet“, so Goydke. „Wir benutzen als Software Ecclesias Konferenz, eine Software, die vom Erzbistum Hamburg bereitgestellt wird. Das ist für das Projekt wunderbar“, sagt sie, „weil es absolute Anonymität garantiert. Ich stelle Coach und Coachee einander vor, allerdings nur mit Vornamen, richte ihnen einen virtuellen Konferenzraum ein und dort können sie sich verabreden. Sie müssen einander weder die eigene Mailadresse, noch eine Telefonnummer geben.“

Bereits neun Wochen nach Projektbeginn sind schon 36 Tandems entstanden. „Einige haben auch schon wieder aufgehört, aber das ist okay“, sagt Goydke. „Eine Lehrerin hat sich zwei Wochen lang in ihren Ferien täglich mit ihrem Coachee getroffen, dann hatte sie keine Zeit mehr. Aber wir haben dann jemanden anderes gefunden, jetzt geht es ein- oder zweimal in der Woche weiter.“ Die meisten Freiwilligen sind sehr zufrieden mit dem, was sie machen und es macht ihnen viel Spaß. „Ich bekomme so viel zurück und es gibt meinem Tag Struktur in dieser sonderbaren Zeit“, sagt Berenice*, die sich ganz regelmäßig von montags bis freitags mit „ihrem“ Coachee trifft.

Carolin Goydke freut sich, dass dies ein Projekt ist, an dem Freiwillige auch für ein paar Wochen oder Monate sinnvoll mitwirken können. „Eine umfassende Einarbeitung ist nicht nötig. Wenn ich Coach und Coachee miteinander bekannt mache, demonstriere ich immer, was ich mir vorstelle. Der Coachee hat die Verantwortung dafür, was er oder sie lernen möchte, welche Sätze und Redewendungen im eigenen Leben wichtig sind. Das können gesprochene oder gelesene Sätze sein, kann sich an Kunden, Kinder oder an Freunde richten.“ Sie ist zuversichtlich, dass viele Tandems auch über die Corona-Zeit hinaus bestehen bleiben. „Auch wenn die Coaches wieder beruflich mehr eingespannt sind, wird es für viele trotzdem möglich sein, ein oder zweimal in der Woche ein Coaching zu machen. Dass keine Anreise erforderlich ist und die Termine ganz flexibel miteinander verabredet werden, ist ein enormer Vorteil des Projekts“, ist sich Goydke sicher.

„Wir freuen uns sowohl über neue Coaches, als auch über Coachees, auch über die Corona-Zeit hinaus. Auf längere Sicht suchen wir außerdem jemanden, der oder die uns in der Projektorganisation unterstützt“, so die Leiterin des Freiwilligen Zentrums. „Ich frage mich, warum wir diese Idee nicht schon längst hatten, Video-Chats waren doch auch schon vor Corona möglich! Aber manchmal brauchen gute Ideen einfach einen Anlass von außen, um zu entstehen.“

Sie möchten Coach oder Coachee sein?

Melden Sie sich unter info@fz-hamburg.de

*Name geändert


Hinweis für Jounalist*innen

Sie können diesen Text vollständig, in Auszügen oder gekürzt verwenden. Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie gerne an: Carolin Goydke, (0 40) 248 77 361

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Aussprache-, Betonungs-und Satzbaucoaching online

Alle Grafiken in diesem Beitrag: Anabel Pfützenreuter, Hamburg

Menschen, die eine Fremdsprache erlernt haben, sich darin passabel, gut oder sogar sehr gut verständigen können, würden sich gern weiter verbessern. Einige merken, dass sie nicht immer richtig verstanden werden, andere wollen nicht immer dieselben Fehler machen, wieder andere würden gern ihren Akzent loswerden oder für eine mündliche Prüfung üben.

Für das 1:1 Online-Coaching vermitteln wir Freiwillige, die sich gern einmal oder auch mehrmals in der Woche online treffen, um gemeinsam Deutsch zu üben. Das kann für eine kürzere Zeit sein oder auch mehrere Wochen lang stattfinden.

Was ist erforderlich?

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Corona Nachbarschaftshilfe

Viele Menschen helfen in dieser Zeit der Corona-Pandemie und andere Menschen suchen Hilfe. Wir haben hier verschiedene Angebote für Sie.

Bitte wählen Sie im Menü aus.

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Solidarität für Alle! O-Schal 2020

Bild/Grafik: Anabel Pfützenreuter, Hamburg

Ran an die Nadeln! Stricken!

Nun rufen wir bereits im dritten Jahr ganz laut: Solidarität!

  1. Stricken Sie einen orangefarbenen Schal
  2. Spenden Sie den Schal – einfach bei uns abgeben.

Unter dem Motto „Solidarität für ALLE!“ wollen wir „Fratello Hamburg“ unterstützen und mit selbst gestrickten orangefarbenen Schals für Solidarität mit Obdachlosen werben und dafür Spenden sammeln.

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Telefonische Informationen für Frauen in Isolation

Freiwillige Helferinnen gesucht!

Das Projekt Women Boost unterstützt isoliert lebende Frauen in Hamburg mit Flucht- oder Migrationsbiografie.

Bei unserer Zielgruppe, die teilweise nicht die deutsche Sprache spricht, herrscht auf Grund der aktuellen Ausnahmesituation viel Verunsicherung. Sie wissen nicht, welchen Informationen sie vertrauen können. Der aktuelle Zustand ist darüber hinaus psychisch sehr belastend. 

Deshalb wollen wir im Rahmen des Projekts „Women Boost“ diesen Frauen telefonische Unterstützung in verschiedenen Sprachen anbieten. 

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