Hamburg baut Förderung von Freiwilligenprojekten aus

Die Förderrichtlinie für gesamtstädtische Projekte des Freiwilligen Engagements ist jetzt veröffentlicht.

Tipp für Einrichtungen und Initiativen

Eine neue Förderrichtlinie für „gesamtstädtische Projekte des freiwilligen Engagements“ tritt in Kraft. Damit können Freiwilligenprojekte und -initiativen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet beziehen, unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Förderung erhalten.

Insgesamt stehen bis zu 200.000 Euro Fördermittel pro Jahr zur Verfügung. Projekte können pro Zuwendungszweck und -empfänger mit 5.000 bis 30.000 Euro pro Jahr unterstützt werden. 

Auch die Bezirke verfügen über eigene Mittel zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement. Dieses Förderbudget ergänzt die bezirklichen Möglichkeiten. Es unterstützt Freiwilligenprojekte und -initiativen, deren Aktivitäten sich auf das gesamte Stadtgebiet beziehen. Das Budget soll Projekte fördern, die beispielsweise die Vernetzung lokaler Akteure, digitale Kompetenzen im Engagementfeld oder bestimmte Zielgruppen wie Geflüchtete oder Menschen mit Behinderungen unterstützen. 

Hinweise zu den Antragsunterlagen, Informationen zur Förderung der Projekte sowie zu Ansprechpersonen sind unter www.hamburg.de/foerderrichtlinie-fe abrufbar. Die Antragsfristen in diesem Jahr sind der 31. Juli und 30. September.

Diese finanzielle Förderung ist Teil der Hamburger Engagementstrategie. Diese sieht unter anderem vor, die niedrigschwelligen Projektförderung zu verstetigen und für das gesamte freiwillige Engagement zu öffnen. Bereits seit 1. Januar 2021 wurde die bezirkliche Förderrichtlinie „Freiwilliges Engagement“ entsprechend erweitert. Im Rahmen der seit Anfang Juli vorliegenden Förderrichtlinie „Gesamtstädtische Projekte des freiwilligen Engagements“ sollen nun auch hamburgweite Projekte gefördert werden.

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