Ausgezeichnetes Engagement

bagfa2015(Berlin, 3. Juli 2015) – Insgesamt 18 Freiwilligenagenturen wurden mit dem Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) ausgezeichnet. Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) überreichte Dr. Christoph Steegmans VertreterInnen der anwesenden Agenturen die Zertifikate und würdigte damit die Arbeit von Freiwilligenagenturen und ihre wichtige Rolle in der Förderung bürgerschaftlichen Engagements.

„Freiwilligenagenturen sind zentrale Einrichtungen der lokalen Engagement-Infrastruktur. Sie sind kompetente Anlaufstellen für Engagierte und geben vielen „Noch-Nicht-Engagierten“ entscheidende Start-Impulse. Ich freue mich, heute die Qualitätssiegel verleihen zu dürfen und bin sicher dass diese Auszeichnung für die Freiwilligenagenturen eine positive Signalwirkung nach außen wie auch nach innen haben wird“, erklärt Dr. Christoph Steegmans.

Bildschirmfoto 2015-07-08 um 19.10.21Wilfried Delißen, Vorstandsmitglied der bagfa, unterstrich: „Freiwilligenagenturen sind bei der Engagementförderung wichtige und qualifizierte Partner. Sie begeistern und ermutigen, beraten und begleiten Menschen, sich mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen für die Gesellschaft zu engagieren“.

Vier Freiwilligenagenturen wurden erstmals mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet: die Freiwilligenagentur Wilhelmshaven, wABe Aschaffenburg, die Freiwilligenagentur Gelsenkirchen sowie die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf Berlin.

14 weitere Freiwilligenagenturen sind zum wiederholten Mal Trägerin des Qualitätssiegels: die Freiwilligenagentur Münster, das Freiwilligenzentrum Hannover e.V., das FreiwilligenZentrum Kassel e.V., die Freiwilligenagentur Leipzig e.V., die Christliche Freiwilligenagentur in Berlin, MachMit – Die Freiwilligenzentrale in Düsseldorf, die Freiwilligenagentur Kreuzberg-Friedrichshain Berlin, die Kölner Freiwilligenagentur e.V., das Freiwilligen Zentrum Hamburg, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V., die Freiwilligen-Agentur Bremen, Büro Aktiv – Freiwilligenagentur, das Freiwilligen Zentrum Fürth und das Freiwilligenzentrum Bayreuth.

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Ehrenamt im Stadtteil Sankt Georg

Wir stellen uns vor.
Der Bürgerverein zu St. Georg von 1880 e.V. gibt im Stadtteil die „Blätter aus St. Georg“ heraus.

Bildschirmfoto 2015-06-01 um 13.31.36In der Mai-Ausgabe ist das „Ehrenamt!“ das Hauptthema. Und genau in der Mitte des Heftes auf Seite 8, ist der Artikel von und über uns zu finden. Und für alle, die nicht aus St. Georg kommen oder keine Ausgabe 05-15 ergattert haben, gehts hier direkt zur Ausgabe (und bitte noch auf Seite 8 gehen).

Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement haben nicht nur in St. Georg eine hohe Bedeutung.

Das Ehrenamt auf St. Georg – nur etwas für Gutmenschen?
Was hab ich denn davon? Was nutzt mir das? Diese Fragen schallen allen entgegen, die freiwillige und ehrenamt- liche Mitstreiter für den Sportverein, eine Initiative, eine Partei, eine politi- sche Gruppe, eine Kirche oder soziale Hilfen für Bedürftige oder andere ge- meinnützige Organisationen suchen. Wir wollen nicht moralinsauer erschei- nen, aber diese Fragen sind absolut beschämend für demokratische Bürgerinnen und Bürger.

 

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Kulturelle Teilhabe

„Kulturelle Teilhabe“ als Thema des 5. Fachtags Besuchs- und Begleitdienste

von Carolin Goydke

DSC_0079Trotz des schönen Wetters waren sie zahlreich gekommen: Freiwillige, die sich ehrenamtlich um ältere Menschen kümmern, sie zu Hause oder im Pflegeheim besuchen und das oft schon seit vielen Jahren. Eingeladen hatte der Fachkreis Besuchs- und Begleitdienste des AKTIVOLI-Landesnetzwerks in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Denkt man an Besuchsdienste bei älteren Menschen, fällt einem nicht unbedingt sofort das Thema „Kultur“ ein. Dabei gilt Kultur seit 1949 als ein Menschenrecht laut der UN.

In Hamburg gibt es bereits seit mehr als zwei Jahren das Besuchsprojekt „Kultur im Koffer“, die Medienboten der Hamburger Bücherhallen bringen seit vielen Jahren Kultur in Form von Büchern und Hörbüchern zu den Menschen und die Homann-Stiftung bildet regelmäßig ehrenamtliche Musikpaten für Menschen mit Demenz aus. Alle diese Projekte hatten die Möglichkeit, sich im Rahmen des Fachtages zu präsentieren und Kontakte zu den Freiwilligen im Besuchsdienst zu knüpfen.

DSC_0208Mit einem sehr abwechslungsreichen Vortrag gelang es Martha Zinn vom Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein einen Einstieg in den Kulturbegriff  zu geben: Hochkultur, Alltagskultur, Laienkultur, um nur einige Stichworte zu nennen. Kernaussage war, dass Kultur identitätsstiftend ist, den Dialog fördert und hilfreich ist für alle, miteinander ins Gespräch oder in Kontakt zu kommen.  Außerdem setzte sie Emotionen frei, was sehr anschaulich wurde in einem kleinen Film, in dem es um Musikdarbietung für Menschen mit Demenz ging.
Im Anschluss nahmen die Teilnehmer an einen der fünf Workshops teil:  Hier ging es um Bewegung, Vorlesen, gestalten und basteln, interessante Themen für Gespräche finden  und um Musik. Hier lautete die Devise: Ausprobieren! Es war deutlich, wie gut es allen gefallen hat. Großes Lob gab es auch für das St. Ansgarhaus des Erzbistums Hamburg, das Essen war klasse und die Räume bestens geeignet für diesen Tag.

Angelika Tumuschat-Bruhn von der BGV führte mit viel Esprit durch die Veranstaltung, die mit einem kulturellen Highlight, einem kleinen Auftritt von drei Rokoko-Damen endete.

Auch in zwei Jahren wird es wieder einen Fachtag geben, das ist so gut wie beschlossen!

 

 

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Heitere und ernste Alternativen zur Gewalt

Zwei Wochenend-Workshops im Frühjahr 2015

Bildschirmfoto 2014-12-08 um 12.52.36
Das „Projekt Alternativen zur Gewalt“ (PAG) lädt, in Kooperation mit den Kirchengemeinden St. Bonifatius und Nord-Barmbek, herzlich zu zwei Wochenend-Workshops im Frühjahr 2015 ein.

Mit heiteren und ernsten Übungen, Rollenspielen und Gesprächen können wir neue Sichtweisen für den Alltag erproben, einen wertschätzenden Umgang üben, miteinander Spaß haben und uns gegenseitig stärken.

„Mut tut gut“ Aufbaukurs am 6.-8. Februar 2015 (Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an einem PAG-Grundkurs)
Ort: Gemeindehaus St. Bonifatius, Lämmersieth 65, 22305 Hamburg

“Mit Freude leben und Konflikte angehen“ Grundkurs am 20.-22. März 2015
Ort: Gemeindehaus Nord-Barmbek, Tieloh 26, 22307 Hamburg

Zeiten für beide Kurse:
Freitag, 18.30 Uhr bis 21 Uhr, Sonnabend 10 bis 18.30 Uhr, Sonntag 10 bis 15.30 Uhr.
Kosten für ein Wochenende:   40,— Euro, (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Anmeldung und Informationen bei:
Idalena Urbach, Tel.: 040 /  61 41 34  oder 01577 – 787 42 93 oder
per E-Mail: i.urbach@gmx.net

Veranstaltungen vom Projekt Alternativen zur Gewalt (PAG)
www.pag.de

 

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