Grenzerfahrungen – im Tandem voneinander lernen

Foto zur Verfügung gestellt von mentoringtag.de

9. Hamburger Mentoringtag am 15.09.2017

Grenzen können blockieren, behindern, aber auch überwunden werden – äußere Begrenzungen ebenso wie innere. Mentoring kann gerade in solchen Situationen, in denen Mentees an Grenzen stoßen (z.B. beim Ankommen, Einleben oder der Teilhabe in der Gesellschaft, bei der schulischen, der beruflichen oder der Persönlichkeitsentwicklung) ein wertvolles Tool sein, diese zu
überwinden.

Ein hilfreicher Rahmen

Grenzen können aber auch zur Sicherheit beitragen. In Mentoringbeziehungen führen sie dazu, dass der Umfang, die Zielsetzung und der Einsatz der Engagierten einen hilfreichen Rahmen erfahren. Grenzen zu ziehen kann also auch im positiven Sinne dazu führen, das Engagement zufrieden und erfolgreich ausfüllen zu können.

Der 9. Mentoringtag 2017 beginnt mit einem Vortrag von Susanne Huth, der Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung GmbH und Sprecherin der „AG Migration, Teilhabe, Vielfalt“ des
Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Seit vielen Jahren ist sie mit der wissenschaftlichen Begleitung und Erforschung des bürgerschaftlichen Engagements, auch im
Zusammenhang mit den Themen Zuwanderung, gesellschaftliche Teilhabe, interkulturelle Öffnung, Potenziale von Migrantenorganisationen befasst.

Sechs Workshops

In sechs Workshops tauschen sich im Anschluss daran Praktiker aus Mentor- und Patenprojekten zu ihren Fragen aus der Praxis aus. Die letzte Phase des Fachtages besteht aus strukturierten
Gesprächsrunden, die der Vertiefung der Workshopimpulse, dem Erfahrungsaustausch und vor allem der Möglichkeit der Vernetzung dienen.

Anmeldeschluss: 9. Sept. 2017

Veranstaltungsort:
Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Online-Anmeldung und mehr Informationen:
www.mentor-ring.org/veranstaltungen

Der inzwischen 9. Fachtag des Mentor.Ring Hamburg e.V. richtet sich an Projekte, Schulen, Mentorinnen und Mentoren sowie an alle Menschen, die an Fragen der Qualitätsentwicklung in diesem Bereich interessiert sind. Er findet in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Körber-Stiftung statt und wird u.a. unterstützt durch das Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete“ der Bürgerstiftung Hamburg, das durch Stiftungs- und
Bundesmittel (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) finanziert wird.

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Migrantenmedizin Westend Hamburg

Foro: Bente Stachjowske

Ärzte der Welt ist die deutsche Sektion der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde/Doctors of the World. In mehr als 80 Ländern und in über 400 Projekten leisten wir medizinische Hilfe für Menschen, die keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben – unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und ihrer religiösen oder politischen Überzeugung. Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht. Für dieses Recht setzen wir uns ein. In Deutschland und weltweit.

Geflüchtete und Menschen ohne Krankenversicherung

In Kooperation mit Ärzte der Welt e.V. berät und versorgt der gemeinnützige Verein hoffnungsorte hamburg im Projekt Migrantenmedizin Westend in einer wöchentlich
stattfindenden Sprechstunde Geflüchtete und Menschen ohne Krankenversicherung. Weiterführende Behandlungen werden durch die enge Zusammenarbeit mit etwa 40 Arztpraxen, Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen und Apotheken in unserem Netzwerk ermöglicht. Mit knapp 80 Prozent kommt der größte Teil der Patient(inn)en aus Bulgarien, die zweitgrößte Gruppe stammt aus Rumänien (13 Prozent). Viele von ihnen leben in prekären
Verhältnissen und verdienen zu wenig, um sich den Mitgliedsbeitrag in einer Krankenversicherung leisten zu können. Migrantenmedizin Westend hilft diesen Menschen, die keinen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung haben.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort ehrenamtliche Helfer/-innen in
folgenden Bereichen:

  • Internisten, Allgemeinmediziner,
  • Krankenschwestern/-pfleger,
  • Medizinstudenten/Medizinstudentinnen,
  • Dolmetscher/innen für Türkisch und Bulgarisch

Sie bekommen
Eine fundierte, praxisnahe Einarbeitung, die Möglichkeit zur Hospitation, um einen ersten Eindruck zu erlangen, eine vielseitige Tätigkeit mit Gestaltungsspielraum für Ihre Ideen, Strategien und
Konzepte, kollegiale Zusammenarbeit in einem dynamischen und engagierten Team, Regelmäßige Treffen mit dem Projektteam,
Fortbildungen.
Eine feste Ansprechperson,
Auslagenersatz (wie Fahrt- oder Telefonkosten),
Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Sie haben Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit?

Dann freuen wir uns über Ihren Lebenslauf als eine PDF-Datei per E-Mail an Brigitte Geißinger,
bewerbung@aerztederwelt.org.

Nähere Informationen zu unserer Organisation finden Sie unter: www.aerztederwelt.org.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Sie!
Frau Brigitte Geißinger
Referentin Personal
Tel.: 089 452308116
E-Mail: bewerbung@aerztederwelt.org.

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Wir freuen uns über die ersten Sachspenden

Carolin Goydke (Leiterin des Freiwilligen Zentrums) mit einer gespendeten Kaffeekanne.

Vor unserer Sommerpause haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass wir für immer wiederkehrende Veranstaltungen, zu denen wir einladen, noch unsere Ausstattung verbessern möchten. Dafür benötigen wir Spenden. Einfach einen Geldbetrag überweisen? Na klar, das geht. Und ja, wir freuen uns auch darüber. sehr!

Aber es geht auch anders: Einen „Gebrauchsgegenstand“ spenden.

Für alle, die uns nicht mit einem Geldbetrag helfen möchten, sondern uns ganz konkrete Dinge zukommen lassen wollen, haben wir auf unserer Spenden-Seite eine Liste der Dinge, die wir sehr gut gebrauchen können. Hier geht es zur Spenden-Seite.

An dieser Stelle herzlichen Dank an unsere ersten Spenderinnen, die nicht genannt werden möchten. Wir haben uns sehr gefreut! Dankeschön!

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Arabisch lernen für Ehrenamtliche

Sie sind in der Flüchtlingshilfe aktiv oder überlegen Geflüchteten zu helfen und sehen, dass es dabei hilfreich ist, arabisch zu sprechen?

Für die Geflüchteten gibt es zahlreiche Angebote, Deutsch zu lernen. Deutsch zu sprechen bleibt auch weiterhin für Neu-Hamburger_innen wichtig.

Es gibt Situationen, in denen für Ehrenamtliche Grundkenntnisse der arabischen Sprache nützlich sein können.

Mohamad A. flüchtete aus Syrien und bietet jetzt einen Arabisch-Kurs an: 10 x wöchentlich jeweils donnerstags von 19 bis 21 Uhr.

Beginn: Donnerstag, 13. Juli 2017

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Ärzte für das Krankenmobil gesucht

Ärzte für das Krankenmobil gesucht

Das Krankenmobil bietet medizinische Hilfen auf der Straße an. Das Team des Krankenmobils braucht Verstärkung. Die Caritas sucht ehrenamtliche Ärzte, die kontaktfreudig sind und gerne auch mit nicht alltäglichen Patienten arbeiten.

Natürlich bekommen Sie eine gute Einarbeitung mit engagierten und erfahrenen KollegInnen.

Mehr Informationen gibt es von:
Annette Antkowiak
Tel. 040 / 380881-12, Fax -13
Antkowiak@caritas-hamburg.de
Koordinatorin Krankenmobil
Ambulante med. Versorgung für Obdachlose Caritasverband für Hamburg e.V.

 

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Wärmestube für Obdachlose sucht Ehrenamtliche

-3 Grad in Hamburg und schön im Warmen sitzen!

Obdachlosen diese Möglichkeit geben? Ja, das Erzbistum Hamburg hat Nähe Berliner Tor eine Wärmestube eingerichtet, die voraussichtlich bis April 2017 obdachlosen und hilfsbedürftigen Menschen eine Pause im Warmen, mit Heißgetränken und Ruhe, ermöglichen möchte.

Wenn Sie mitmachen möchten und Heißgetränke ausschenken und einfach ein bisschen klönen mögen, melden Sie sich bitte bei:

Herrn Diakon Kirsche
040/6510355
oder vor Ort
Beim Strohhause 30
Nähe Berliner Tor.

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Ehrenamtliche im Besuchsdienst 2017

„Ich vergesse dich nicht.“

Oft erfahren Ehrenamtliche im Besuchsdienst im Gespräch mit den Besuchten von der Sorge, von aller Welt vergessen zu sein. Der Partner, Angehörige oder Freunde sind verstorben, die eigenen Kinder in alle Welt verzogen. Welchen Trost kann der Besucher spenden? Im Buch Jesaja klagt ein Mensch „Der Herr hat mich vergessen / Gott hat mich vergessen“.

Aber Gott antwortet: Kann denn eine Frau ihr Kind vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: „Ich vergesse dich nicht!“ Sieh her: „Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände …“.

Ist das nicht ein wunderbarer Gedanke? Selbst wenn wir von allen vergessen werden, um uns herum alles in Vergessenheit gerät, gar wenn wir uns selbst vergessen – Gott vergisst uns Menschen nicht und Nichts von uns. Er ist der Garant für unser Sein in der Ewigkeit. Er ist das ewige Erinnern.  Diakon Thomas Kleibrink

Qualifizierung für Ehrenamtliche

Das vorliegende Programm richtet sich an Ehrenamtliche bzw. Interessierte, die im Besuchsdienst tätig sind und dabei insbesondere älteren Menschen begegnen. Mit dieser Weiterbildung wollen wir Interessierten das „Rüstzeug“ für ihre Tätigkeit im Besuchsdienst mitgeben.

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Schüler_innen treffen Führungskräfte

Schülerinnen und Schüler diskutieren mit Führungskräften

In Rahmen eines Workshop, den das Freiwilligen Zentrum Hamburg vermittelt hatte,  diskutierten 23 Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse der Hamburger Domschule St. Marien das Thema Berufsorientierung mit Führungskräften aus der Wirtschaft.

Service Learning

Dass es um Wirtschaft gehen sollte, das hatten die Schülerinnen und Schüler vorher gehört. „Nicht nur um Wirtschaft“, stellte Jan gleich zu Beginn klar, „auch wenn wir alle hier aus der Wirtschaft kommen.“ Jan ist einer der 20 Teilnehmer einer von der renommierten Personalentwicklungsagentur Impact International durchgeführten Fortbildung für Führungskräfte. Der zweistündige Workshop war als „Service Learning“ organisiert, einer Methode bei dem Weiterbildung mit gesellschaftlichem Engagement verbunden wird.

Berufliche Werdegänge sind nicht immer geradlinig

Nachdem einige der Erwachsenen ihren eigenen beruflichen Werdegang – die durchaus nicht alle geradlinig verliefen – kurz vorgestellt hatten, wurden die Schülerinnen und Schüler auf vier Gruppen verteilt. Mit jeweils fünf Erwachsenen bestand in den Gruppen die Möglichkeit, über die eigenen Zukunftspläne zu sprechen. Abschließend wurde zu drei Fragen gearbeitet: Was nehme ich vom heutigen Tag mit? Was sind die nächsten Schritte? Welches sind die größten Herausforderungen?

Offen sein für Neues

Selbstbewusst präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse: Man sollte sich überlegen, was man will, aber auch offen sein für Neues. Arbeit kann durchaus Spaß machen und es ist sinnvoll, seine eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und zu nutzen.  Ein Weg kann auch mal versperrt sein, das macht nichts. Oftmals ist die Alternative sogar noch besser!

Plan B

Als nächste Schritte wurden Praktikum, Gespräche mit Eltern und Freunden zu eigenen Stärken und Schwächen, einen Plan B entwickeln, oder auch einen guten Abschluss machen, genannt. Aber auch die Schwierigkeiten wurden realistisch benannt.

Für beide Seiten war es eine gelungene Veranstaltung. Eine Begegnung, die eher unüblich ist, hat sich als äußerst fruchtbar erwiesen und wir vom Freiwilligen Zentrum Hamburg freuen uns, diesen Kontakt vermittelt zu haben. goy

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