Ratgeber für das Ehrenamt – Flüchtlinge in Hamburg

Aktualisierte Ausgabe 2017

Dieser Ratgeber / Leitfaden richtet sich an freiwillige, ehrenamtliche Helfer_innen, die sich für Flüchtlinge engagieren.

Sie können die Broschüre hier als PDF lesen und herunterladen. 

Die gedruckten Exemplare sind vergriffen und somit nicht mehr erhältlich.

Angesichts der Anzahl der geflüchteten Menschen ist die Hilfsbereitschaft in Hamburg erfreulich groß. Aber oft fehlen Freiwilligen die notwendigen Informationen. Sie wissen nicht, wie sie am besten helfen können oder wohin sie sich mit Fragen wenden sollen. Als erster Einstieg für solche Ehrenamtlichen sind diese Online-Informationen gedacht.

Diese Informationen sind nun bereits in der aktualisierten Ausgabe im Januar 2017 als Broschüre erschienen.

Das Heft erklärt, wie das Asylverfahren in Hamburg funktioniert (im Unterschied zu anderen Bundesländern), gibt Tipps für den Umgang mit Geflüchteten und listet Adressen auf, die bei der Vernetzung helfen. Für fast jeden Lebensbereich der Geflüchteten gibt es inzwischen Anlaufstellen und Freiwillige – für Arztbesuche, Behördengänge, Kleidung, Freizeit, Kinderversorgung und vieles mehr. Als Ehrenamtler steht man also nie allein da. Man muss nur wissen, wo man sich Unterstützung holen kann.

Wir haben uns bemüht, eine möglichst einfache Sprache zu verwenden und Fachbegriffe zu vermeiden. Manche Worte und Abkürzungen wie Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) lassen sich aber nicht umgehen.  Um den Text leserlicher zu gestalten, haben wir in vielen Fällen auf die weiblichen Formen bei Berufsbezeichnungen u.ä. verzichtet, obwohl eine geschlechterneutrale Sprache eigentlich vorzuziehen wäre.

Wenn Sie Fehler finden oder es Aktualisierungen, Ergänzungen gibt, freuen wir uns auf Ihre Nachricht: mail@freiwilligen-zentrum-hamburg.de

Wir hoffen, dass diese Informationen helfen und freuen uns sehr über Ihr Engagement!

 

 

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DRK Suchdienst: Trace the Face -kids-

suchdienstAuf ihrer Flucht vor bewaffneten Konflikten werden viele Familien unfreiwillig voneinander getrennt, sei es mit Grenzübertritt oder bei einer späteren Verteilung auf Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünfte. Auch viele Kinder befinden sich unter den Suchenden.

Der DRK-Suchdienst bietet ihnen mit Trace the Face -kids- konkrete Hilfe an.

Und stellt dabei höchste Anforderungen an die Datensicherheit. Um die sichere Suche von und nach unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen zu unterstützen, steht mit Trace the Face -kids- innerhalb der Website www.tracetheface.org jetzt neu ein passwortgeschützter Bereich zur Verfügung. Hier veröffentlichen ausschließlich Rotkreuz-Suchdienste Fotos von Kindern, die nach ihren Angehörigen suchen, sowie von Angehörigen, die nach Kindern suchen. Die Bilder können nur über diese Suchdienste eingesehen werden und Suchende und Gesuchte so, geschützt vom Roten Kreuz, wieder miteinander in Kontakt kommen.

suchdienst2

www.tracetheface.org kurz gefasst:
  • Fotos Suchender ab einem Alter von 15 Jahren sind öffentlich einsehbar
  • Fotos suchender Kinder sind ausschließlich im internen Bereich  eingestellt und dort einsehbar
  • Fotos von Familienangehörigen ab 15 Jahren, die nach Kindern suchen und zur oben genannten Zielgruppe gehören, sind sowohl im öffentlich einsehbaren (soweit eine entsprechende Einwilligungserklärung vorliegt) als auch im internen Bereich der Website eingestellt und einsehbar

Die frei zugängliche Website www.tracetheface.org richtet sich hingegen an Flüchtlinge ab 15 Jahre in Europa, die ihre Angehörigen auf der Flucht verloren haben und sie in einem europäischen Land vermuten. Über das Rote Kreuz des Landes, in dem sie sich aufhalten, können diese Menschen ihr Foto online einstellen lassen. Auch über Plakate werden die Bilder als Suchanfrage mit der Angabe, welche Familienangehörigen die jeweiligen Personen suchen (Schwester, Bruder, Mutter, Sohn etc.) weltweit veröffentlicht. Auf der Website können außerdem Angaben zu Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit der suchenden Person eingesehen werden. Alle weiteren Daten bleiben zum Schutz der Betroffenen anonym. Der interne Bereich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ist eine Weiterentwicklung der Suchdienst-Website Trace the Face.

DRK-Generalsekretariat
Suchdienst-Leitstelle
Telefon: 030 / 8 54 04 -138/-171
E-Mail: suchdienst@drk.de

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Kinderbetreuung während des Gottesdienstes

children+1Die freie evangelische Kirchengemeinde Christ Ambassadors Ministries, die von vielen Familien westafrikanischer Herkunft besucht wird, sucht Freiwillige, die bei der Betreuung einer Gruppe von etwa 20 Kindern, unterstützen.

Die Gruppe trifft sich regelmäßig sonntags während der Gottesdienstzeiten von 11.00 bis 14.00 Uhr in Kirchdorf-Süd (ca. 2 km von der S-Bahn Wilhelmsburg) . Wenn Sie Zeit und Spaß dafür haben und neben der Beaufsichtigung auch kleine Angebote nach Ihren persönlichen Fähigkeiten für die Mädchen und Jungen, z.B. Vorlesen, Spielplatzbesuche, Malen, Basteln, machen wollen, sind Sie hier genau richtig.

Sie würden in Zusammenarbeit mit einzelnen Menschen aus der Gemeinde tätig werden.

Die Eltern der Gemeinde, die oft viele Kinder haben, sollen während der Gottesdienste die Möglichkeit haben, abzuschalten und aufzutanken.  Wir freuen uns über Engagierte, die regelmäßig und vertrauensvoll für die Kinder da sind und dabei einen grenzbewussten Umgang pflegen. Darin werden Sie von uns angeleitet. Wichtig ist, dass Sie interkulturelle Kompetenz mitbringen bzw. eine kultursensible Haltung und einen respektvollen Umgang mit Familien anderer Herkunft. Auch sollten Sie belastbar sein, was eine lebhafte und dynamische Gruppenstruktur angeht sowie die Lautstärke bei unseren Veranstaltungen.

Bei Interesse sprechen Sie bitte mit
Frau Christina Okeke
Telefon: 0176  96 13 22 16
E-Mail: christina.okeke@web.de

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Flüchtlinge in HH

Bildschirmfoto 2015-09-23 um 20.21.26HamburgerInnen und Hamburger helfen Flüchtlingen

Sie möchten Flüchtlingen in Hamburg helfen?
Hier haben wir für Sie eine Auswahl offizieller Möglichkeiten aufgelistet.

Wenn Sie sich dazu bei uns noch einmal beraten lassen möchten, vereinbaren Sie gern einen Termin mit uns!


 

Wo gibt es Helfergruppen vor Ort?

Flüchtlingsunterkünfte in Hamburgs Bezirken

Sachspenden für Flüchtlinge (was und wo?)


Hamburg hilft auf twitter #HHhilft


Facebook-Gruppen, in denen sich Menschen selbst organisieren:

Flüchtlinge in Ohlstedt – Wir helfen!,
Kleiderkammer Harvestehude/Rotherbaum,
Kleiderkammer Messehallen,
Herzliches Hamburg – Hilfe für Flüchtlinge in Lokstedt,
Harburger helfen geflüchteten Menschen,
Flüchtlingshilfe Harvestehude e.V.,),
Rothenburgsort – sozial stark!,
Finkenwerder hilft Flüchtlingen,
Die Insel hilft e.V. (Wilhelmsburg),
Flüchtlingshilfe Schnackenburgallee (Bahrenfeld),
Wir für Niendorf! Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge,
Flüchtlingshilfe Binnenhafen (Harburg),
Refugees welcome – Karoviertel,
Flüchtlingshilfe Bergedorf 


 

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Ausgezeichnetes Engagement

bagfa2015(Berlin, 3. Juli 2015) – Insgesamt 18 Freiwilligenagenturen wurden mit dem Qualitätssiegel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) ausgezeichnet. Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) überreichte Dr. Christoph Steegmans VertreterInnen der anwesenden Agenturen die Zertifikate und würdigte damit die Arbeit von Freiwilligenagenturen und ihre wichtige Rolle in der Förderung bürgerschaftlichen Engagements.

„Freiwilligenagenturen sind zentrale Einrichtungen der lokalen Engagement-Infrastruktur. Sie sind kompetente Anlaufstellen für Engagierte und geben vielen „Noch-Nicht-Engagierten“ entscheidende Start-Impulse. Ich freue mich, heute die Qualitätssiegel verleihen zu dürfen und bin sicher dass diese Auszeichnung für die Freiwilligenagenturen eine positive Signalwirkung nach außen wie auch nach innen haben wird“, erklärt Dr. Christoph Steegmans.

Bildschirmfoto 2015-07-08 um 19.10.21Wilfried Delißen, Vorstandsmitglied der bagfa, unterstrich: „Freiwilligenagenturen sind bei der Engagementförderung wichtige und qualifizierte Partner. Sie begeistern und ermutigen, beraten und begleiten Menschen, sich mit ihren vielfältigen Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen für die Gesellschaft zu engagieren“.

Vier Freiwilligenagenturen wurden erstmals mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet: die Freiwilligenagentur Wilhelmshaven, wABe Aschaffenburg, die Freiwilligenagentur Gelsenkirchen sowie die Freiwilligenagentur Marzahn-Hellersdorf Berlin.

14 weitere Freiwilligenagenturen sind zum wiederholten Mal Trägerin des Qualitätssiegels: die Freiwilligenagentur Münster, das Freiwilligenzentrum Hannover e.V., das FreiwilligenZentrum Kassel e.V., die Freiwilligenagentur Leipzig e.V., die Christliche Freiwilligenagentur in Berlin, MachMit – Die Freiwilligenzentrale in Düsseldorf, die Freiwilligenagentur Kreuzberg-Friedrichshain Berlin, die Kölner Freiwilligenagentur e.V., das Freiwilligen Zentrum Hamburg, das Centrum für bürgerschaftliches Engagement e.V., die Freiwilligen-Agentur Bremen, Büro Aktiv – Freiwilligenagentur, das Freiwilligen Zentrum Fürth und das Freiwilligenzentrum Bayreuth.

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Ehrenamt im Stadtteil Sankt Georg

Wir stellen uns vor.
Der Bürgerverein zu St. Georg von 1880 e.V. gibt im Stadtteil die „Blätter aus St. Georg“ heraus.

Bildschirmfoto 2015-06-01 um 13.31.36In der Mai-Ausgabe ist das „Ehrenamt!“ das Hauptthema. Und genau in der Mitte des Heftes auf Seite 8, ist der Artikel von und über uns zu finden. Und für alle, die nicht aus St. Georg kommen oder keine Ausgabe 05-15 ergattert haben, gehts hier direkt zur Ausgabe (und bitte noch auf Seite 8 gehen).

Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement haben nicht nur in St. Georg eine hohe Bedeutung.

Das Ehrenamt auf St. Georg – nur etwas für Gutmenschen?
Was hab ich denn davon? Was nutzt mir das? Diese Fragen schallen allen entgegen, die freiwillige und ehrenamt- liche Mitstreiter für den Sportverein, eine Initiative, eine Partei, eine politi- sche Gruppe, eine Kirche oder soziale Hilfen für Bedürftige oder andere ge- meinnützige Organisationen suchen. Wir wollen nicht moralinsauer erschei- nen, aber diese Fragen sind absolut beschämend für demokratische Bürgerinnen und Bürger.

 

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Kulturelle Teilhabe

„Kulturelle Teilhabe“ als Thema des 5. Fachtags Besuchs- und Begleitdienste

von Carolin Goydke

DSC_0079Trotz des schönen Wetters waren sie zahlreich gekommen: Freiwillige, die sich ehrenamtlich um ältere Menschen kümmern, sie zu Hause oder im Pflegeheim besuchen und das oft schon seit vielen Jahren. Eingeladen hatte der Fachkreis Besuchs- und Begleitdienste des AKTIVOLI-Landesnetzwerks in Kooperation mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Denkt man an Besuchsdienste bei älteren Menschen, fällt einem nicht unbedingt sofort das Thema „Kultur“ ein. Dabei gilt Kultur seit 1949 als ein Menschenrecht laut der UN.

In Hamburg gibt es bereits seit mehr als zwei Jahren das Besuchsprojekt „Kultur im Koffer“, die Medienboten der Hamburger Bücherhallen bringen seit vielen Jahren Kultur in Form von Büchern und Hörbüchern zu den Menschen und die Homann-Stiftung bildet regelmäßig ehrenamtliche Musikpaten für Menschen mit Demenz aus. Alle diese Projekte hatten die Möglichkeit, sich im Rahmen des Fachtages zu präsentieren und Kontakte zu den Freiwilligen im Besuchsdienst zu knüpfen.

DSC_0208Mit einem sehr abwechslungsreichen Vortrag gelang es Martha Zinn vom Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein einen Einstieg in den Kulturbegriff  zu geben: Hochkultur, Alltagskultur, Laienkultur, um nur einige Stichworte zu nennen. Kernaussage war, dass Kultur identitätsstiftend ist, den Dialog fördert und hilfreich ist für alle, miteinander ins Gespräch oder in Kontakt zu kommen.  Außerdem setzte sie Emotionen frei, was sehr anschaulich wurde in einem kleinen Film, in dem es um Musikdarbietung für Menschen mit Demenz ging.
Im Anschluss nahmen die Teilnehmer an einen der fünf Workshops teil:  Hier ging es um Bewegung, Vorlesen, gestalten und basteln, interessante Themen für Gespräche finden  und um Musik. Hier lautete die Devise: Ausprobieren! Es war deutlich, wie gut es allen gefallen hat. Großes Lob gab es auch für das St. Ansgarhaus des Erzbistums Hamburg, das Essen war klasse und die Räume bestens geeignet für diesen Tag.

Angelika Tumuschat-Bruhn von der BGV führte mit viel Esprit durch die Veranstaltung, die mit einem kulturellen Highlight, einem kleinen Auftritt von drei Rokoko-Damen endete.

Auch in zwei Jahren wird es wieder einen Fachtag geben, das ist so gut wie beschlossen!

 

 

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Heitere und ernste Alternativen zur Gewalt

Zwei Wochenend-Workshops im Frühjahr 2015

Bildschirmfoto 2014-12-08 um 12.52.36
Das „Projekt Alternativen zur Gewalt“ (PAG) lädt, in Kooperation mit den Kirchengemeinden St. Bonifatius und Nord-Barmbek, herzlich zu zwei Wochenend-Workshops im Frühjahr 2015 ein.

Mit heiteren und ernsten Übungen, Rollenspielen und Gesprächen können wir neue Sichtweisen für den Alltag erproben, einen wertschätzenden Umgang üben, miteinander Spaß haben und uns gegenseitig stärken.

„Mut tut gut“ Aufbaukurs am 6.-8. Februar 2015 (Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an einem PAG-Grundkurs)
Ort: Gemeindehaus St. Bonifatius, Lämmersieth 65, 22305 Hamburg

“Mit Freude leben und Konflikte angehen“ Grundkurs am 20.-22. März 2015
Ort: Gemeindehaus Nord-Barmbek, Tieloh 26, 22307 Hamburg

Zeiten für beide Kurse:
Freitag, 18.30 Uhr bis 21 Uhr, Sonnabend 10 bis 18.30 Uhr, Sonntag 10 bis 15.30 Uhr.
Kosten für ein Wochenende:   40,— Euro, (Ermäßigung auf Anfrage möglich)

Anmeldung und Informationen bei:
Idalena Urbach, Tel.: 040 /  61 41 34  oder 01577 – 787 42 93 oder
per E-Mail: i.urbach@gmx.net

Veranstaltungen vom Projekt Alternativen zur Gewalt (PAG)
www.pag.de

 

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