#oschal – Solidarität mit Armen

Sonntag ist Solidaritätstag!

Auf nach St. Georg. Im Stadtteil hängen seit 8 Uhr am 18. November einige hundert Schals, die Sie sich als Zeichen der Solidarität nehmen können.

Wer kein Geld hat, ist herzlich eingeladen den Schal zu tragen. Wer etwas Geld übrig hat, ist natürlich auch herzlich eingeladen, den Schal zu tragen und für den Schal einen (freiwählbaren) Betrag zu spenden, spende bitte an

 

Spendenkonto: Fratello Hamburg
IBAN: DE40 4006 0265 0022 0337 00
Verwendungszweck: Orangener Schal

Was ist Fratello?

 

 

So was kommt von so was

Wenn man am AKTIVOLI-Marktplatz Gute Geschäfte in St. Georg teilgenommen hat, kann man von guten Geschichten erzählen. Daniel Jarchow, Meisterfriseur aus der Langen Reihe (Hairjoy, Lange Reihe 66) kann von solchen Geschichten berichten.

Kurz zur Erinnerung: Beim AKTIVOLI-Marktplatz Gute Geschäfte treffen Menschen aus Unternehmen und aus sozialen Einrichtungen, Organisationen aufeinander. Lernen sich kennen und verabreden sich zu gegenseitigen „Leistungen“. Geld, also übliche Spenden, ist nicht erlaubt. Silke Lohmann vom BHH Sozialkontor hat teilgenommen und it mit dieser Vereinbarung aus dem Abend gegangen.

Haarschnitte im Senator-Neumann-Heim

Im Senator-Neumann-Heim ging es dann auch bald nach dem Marktplatz los. Mit großer persönlicher Zugewandtheit zeigte Daniel Jarchow Fingerspitzengefühl bei der Beratung und dem Vollenden seiner Werke. Es wurde viel gelacht und die gute Stimmung nahmen anschließend alle Teilnehmer mit nach Hause. Wir sagen Danke für dieses Engagement und die besonders gute Nachricht ist, es gibt eine Fortsetzung. Im Dezember heißt es im Senator-Neumann-Heim: Fortsetzung. Daniel Jarchow wird wieder einigen Bewohner_innen einen neuen Haarschnitt verpassen. Und gute Stimmung gibt es bestimmt wieder dazu.

Vom Freiwilligen Zentrum Hamburg bedanken wir uns bei Silke Lohmann, Freiwilligenkoordinatorin und sozialräumliche Projekte für die Geschichte und das Foto.

 

Besuch aus Gambia – nach IAVE-Weltkonferenz

Wir hatten Besuch: Roy Sanyang von “The Gambia Volunteers” war bei uns im Freiwilligen Zentrum Hamburg zu Gast. Er war sehr daran interessiert, wie wir arbeiten, welche Themen uns bewegen, an welchen Projekten und Arbeitsgruppen wir beteiligt sind und wie wir uns in der Öffentlichkeit darstellen. Kennengelernt haben wir ihn auf der Weltkonferenz der IAVE* in Augsburg.

Roy Sanyang wird noch einige Tage in Deutschland bleiben und sich unterschiedliche Freiwilligenprojekte ansehen. Für uns war es sehr interessant zu verstehen, dass die Themen auf der ganzen Welt ganz ähnlich sind!

*Der Internationale Verband für Freiwilligenaktivität (International Association for Volunteer Effort IAVE) wirbt weltweit für freiwilliges Engagement, fördert und unterstützt es und sorgt für dessen Anerkennung.

 

So war der AKTIVOLI Marktplatz Gute Geschäfte

Biete Vortrag – suche Räume:
So war der AKTIVOLI Marktplatz in St. Georg

Ein gutes Geschäft ist eines, das auf Gegenseitigkeit beruht und anschließend beide Seiten zufrieden sind – und zufrieden waren alle, die am 19. September dabei waren: 30 Menschen die alle in St. Georg arbeiten kamen miteinander ins Gespräch und vielfach auch ins Geschäft. Das Besondere daran: Die Geschäfte wurden zwischen Unternehmen der Wirtschaft und gemeinnützigen Einrichtungen vereinbart, Geld allerdings war dabei tabu!

Was wurde also gehandelt?

Einen Vortrag über Burn-Out für die Mitarbeiter wurde von der katholischen Telefonseelsorge angeboten, wofür sie prompt im Gegenzug Mitstreiter für Aktionen am Welt-Suizid-Tag gewinnen konnte. Die Sparkasse wird zukünftig von der Caritas bei Problemen mit fremdsprachlichen Kunden unterstützt, stellt dafür einen Raum für Veranstaltungen zur Verfügung.

Auch das Praktikum, sowie der Ausbildungsplatz waren Gegenstand von mehreren Geschäftsverträgen. Neugierig dürfen die Azubis des Hotels auf das erlebnispädagogische Programm der CAJ sein. Und: Obwohl alle in St. Georg arbeiten, war der St. Georg-Rundgang, angeboten von der Geschichtswerkstatt, ein echter „Verkaufsschlager“!

 

Strick mit – als Zeichen der Solidarität 2.0

Solidarität oder Stigmatisierung?

„Mit eurer Aktion stigmatisiert ihr Obdachlose“, ist ein häufiger Vorwurf, den wir anlässlich der Aktion „Hamburg etwas wärmer machen“ hören. Das liegt wahrscheinlich daran, dass viele sich absolut nicht vorstellen können, dass auch Max Mustermann oder Tanja Musterfrau (3 Zimmer, Küche, Bad) am 18. November durch St. Georg gehen, einen orangefarbenen Schal an einem Laternenpfahl sehen, die Aktion gut finden, ihn sich nehmen und ihn tragen: Als Zeichen der Solidarität mit Armut und Obdachlosigkeit.

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Stricken Sie mit – Solidarität zeigen

Hier der freigegebene Text zum Download:

Pressemitteilung vom 13. November 2018

Stricken für den 2. Welttag der Armen

2012 waren es 300 orangefarbene handgestricktete Schals, 2017 bereits 15.000, die in Norwegen am ersten November, dem „wärmsten Tag Norwegens“ für Solidarität mit Armen und Obdachlosen überall in der Stadt verteilt wurden.

Eine großartige Aktion, finden nicht nur die hauptamtlich Tätigen im Freiwilligen Zentrum Hamburg und haben die Idee kurzerhand kopiert. „Ich bin mir sicher, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger diese Art Solidarität zu zeigen klasse finden und mitmachen“, so Carolin Goydke, Leiterin des Freiwilligen Zentrums.

Mitmachen ist ganz einfach: Stricken Sie einen orangefarbenen Schal (20 cm breit, 150 cm lang in Krausrippen) und geben Sie ihn bis zum 10. November im Freiwilligen Zentrum oder an der Pforte des Erzbistums Hamburg ab. Wenn Sie keine Zeit zum Stricken haben, können Sie auch gern Wolle spenden, damit andere stricken können. Außerdem werden Freiwillige gesucht, die die Schals mit Etiketten versehen und Freiwillige, die früh morgens am 18. November die Schals überall rund um den Mariendom aufhängen.

„Wir haben uns überlegt, dass wir nicht den ersten November, sondern den von Papst Franziskus ausgerufenen Welttag der Armen für die Aktion wählen“, so Carolin Goydke, „auch, um diesem Tag eine besondere Bedeutung zu geben.“ Mit den Schals sollen Spenden gesammelt werden für Fratello Hamburg. Unter diesem Namen treffen sich seit ihrer Pilgerreise nach Rom vor zwei Jahren jeden Monat Obdachlose und Interessierte in der Katholischen Akademie zum gemeinsamen Essen und zum Glaubensgespräch.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Freiwilligen Zentrum Hamburg: www.freiwilligen-zentrum-hamburg.de/orange

Rückfragen: Carolin Goydke,  040/24877-361

 

FeierAbend – Ein Abend für die Seele

Gut fünfzig ehrenamtlich Engagierte waren der Einladung gefolgt, die das Freiwilligen Zentrum Hamburg gemeinsam mit den evangelischen Kirchenkreisen Hamburg Ost und Hamburg West ausgesprochen hatte: Beim „FeierAbend“ im Ökumenischen Forum wurde allen, die sich in den Bereichen Soziales, Kultur, Politik, Sport oder Umwelt ein großer Dank für ihr Engagement ausgesprochen.

Bei Musik, Wein und Käse kamen Freiwillige aus den unterschiedlichsten Projekten, Initiativen und Einrichtungen miteinander ins Gespräch. Das Motto des Abends lautete „Zeig dich!“ und wer wäre dafür geeigneter als die Journalistin Sabine Tesche, die seit vielen Jahren die Rubrik des Hamburger Abendblatts „Von Mensch zu Mensch“ verantwortet? In einem interessanten Interview mit ihr ging Pastorin Ursula Kranefuß der Frage nach, wie ein Projekt in den Medien Erwähnung finden kann. Frau Tesche erzählte von ihrem eigenen Engagement in ihrer Kirchengemeinde und davon, welche Schicksale ihr im Laufe ihres Berufslebens besonders nahegegangen sind.

Die abschließende Andacht mit Gesang, Evangelium und Fürbitten endete mit dem vertonten Gebet um eine gute Nachtruhe für uns und unseren kranken Nachbarn in dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“. Ein wunderschöner Abend, an dem wieder deutlich wurde, wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement in Hamburg ist!

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